Dienstag, 6. März 2012

die mystische mühle

bis der mensch von den dingen der welt frei wird, wächst er als ähre, wird gemäht, zermahlen, gebacken, aufgetischt, wandert durch die gaumen, gibt seinen erkenntnis preis. er steigt auf als dampf, wird zur wolke, regnet ab, füllt ozeane und findet sich in dem tropfen wieder der er war. der menschen wird in dem masse ewiglich in dem masse er von allem lässt, das er durchtränkt. dieser erkenntnis lässt ihm ertragen alle stürme, alle mühlräder alle gaumen.
in den orten, in der wir leben werden wir zur tropfen, zur strom, zur ozean, zur dunst, zur wolke, zur regen, zur schlamm, zur keim, zur äre, zur mehl, zur brot, zur mahl, zur lebenskraft, zur weisheit und dem ewigen immer-neuanfang.
wo die mühlen und die backstuben, die tafelrunden und erkenntnisschulen in eigenem lebensbereichen sind findet jeder am besten selbst heraus. vor allem die orte der begegnung zeichnen sich besonders heraus. seien es ortsplätze, fabriken, schulen, kneipen usw. an all diesen und vielen weiteren orten kann der ertragensfähige viel geben und dabei selbst verwirklichung erlangen. das ist nun der weg aus der allverwobenen Abhängigkeitssystemen in der wir heute leben müssen.

die 5.000 jahre kriege denen die menschheit als ganzes ausgeliefert ist haben ihn tiefer in die materialismus eingezogen und spröde und grob werden lassen. es bedarf nun viel feinfühligkeit und viel dienst an den notleidenden um wieder die empfindsame natur wiedererlangen zu können, die die urahnen hatten.
die mystik ist die schule des sich zermahlen lassens und neu sammelns. des sich verlierens im unverlierbaren ganzheit. die ganzheit ist gut und kann von dem bewustsein eingenommen werden. sie ist die verkörperung des seins. die mystische mühle ist die schule des lebens. am schluss wird das leben frei von schlacken des negativen erinnerns.
dadurch, dass der mensch sich erinnert ohne die ganze wahrheit zu wissen macht er sich zu mitverursacher geschehenen leids. das erinnern bringt nichts ausser wut und depressionen solange nicht auf die gegenwart geschaut wird, um zu sehen wie weit die negativität noch wirksam ist. bis die gegenwärtige negativität von dem allnährenden positiven nicht getrennt und aufgelöst wird kann das positive seine kraft nicht gänzlich ausbreiten.

die mystische mühle ist einer der wege im globalen generalstreik erfolgreich zu sein. es geht darum alle nährenden und lehrenden berufe bei sich zu einigen. die orte an denen genährt und gelehrt wird als das eigene zu sehen und nachzuforschen, ob es gerecht genährt und wahrheit gelehrt wird. dann zu sehen, wie die tätigkeit an dem jeweiligen ort gerecht beschleunigt werden kann. es kommt darauf an, zur bewusstsein zu gelangen, dass das gelehrte wort und gereichte mahl der wissender, sein geist und sein leib sind. ohne sich zu verlieren muss der wissende durch allem durch um zur freiheit gelangen zu können. bis jedes wort das bleibt wahrheit und jedes bissen das genommen wird freiheit bringt.
sei sähmann, sei müller, sei bäcker, sei wirt, sei schüler sei lehrer und werde wegbereiter des unumstossbaren friedens. der mahlende und das gemahlene zugleich sein zum wohle des menschheitsganzen.

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