Es ist wie die Frage nach der Hänne und Ei, ob die Wahlprodezur die Spaltung und die Gegensätzlichkeit in der Gesellschaft nur wiederspiegelt oder gar sie erst hervorruft. Stattdessen benötigen wir eine gesellschaftlich funktionable Vorgehensweise, die uns ermöglicht Probleme zu lösen Ungleichheit und Ungerechtigkeit zu meistern und globale Geschwisterlichkeit zu ermöglichen indem Kriege und Aggressionen keine Chance erhalten sich auszuformen.
Wir haben nun mal die Wahlen als bürgerliche Willensbekundung des Wahlvolkes, wodurch sie ihre Vertreter bestimmt. Leider ist das der Beginn einer Zähen reproduktionsvorgangs des Bürgertums seiner selbst. Es wird das persönliche Identität des Kandidaten zum Ausschlaggebenden Motor der Integrität im politisch-parlamentarischen System. Wobei wir nicht mehr das überholte Machterhaltungssystem der Stände brauchen, sondern die effektife Lösungfindungsprozess das sich auf Menschlichkeit und Wissen gründet und unter uneingeschränkten Beteiligungsmöglichkeit jeden Ideenbringers erfolgt.
Heutzutage finden mühevoll vorbereiteten Bürgerwerkstätten statt, jedoch die Beteiligungsmöglichkeit ist beschränkt, außerdem wandern über kurz oder Lang die Ergebnisse in die Schubladen der bürokratischen Warteschleifen oder direkt in den Müll. Als eine Art Aufbegehren werden immer Volksentscheide und Bürgerbegehren empfunden. Sie werden auch mit dem Argwohn des Trotzes gegen die Entscheidungspriorität der Machtelite betrachtet. Was wir sehen müssen ist, dass die Politiker durch die von uns Bürgern erteilte Legitimation sich zur einer Kaste zugehörig fühlen deren Priesterschaft sie verpflichtet die Flamme der Macht zu hüten und zu schüren. Schliesslich ist es diese Flamme, die den Weg derjenigen weist, die die Macht dazu misbrauchen um die Gesellschaft zu hierarchisieren, zu polarisieren, zu spalten und alle gegeneinander zu hetzen.
Alternativ zum bürgerlichen Gesellschaftsmodel, die den individuellen Macht versatzt und zur Machtanspruch ausformt besteht die lösungsorientierte Gesellschaftsmodel worin die Selbsterhöhung des Einzelnen nicht zugelassen wird und auch die Machtergreifung Einzelner odet Gruppen durch präventive ethische Bildung verhindert wird. Natürlich gibt es auch Politiker, die diesem Anspruch gerecht werden können und zu verhindern versuchen, dass ihre machtbessesen Kolleginen und Kollegen unnötigen Schaden anrichten.
Der globale Generalstreik bestärkt die Politiker, die sich dem Volkswillen und dem Volkswohl dienlich erweisen im Kampf gegen die Unterdrückerischen, ausbeuterischen, kriegstreiberischen, naturzerstörereischen, menschenverachtenden eliteren Machtbessesenheit. Wir sehen, diese veralteten Strukturen müssen endlich im angebrochenen 21. Jahrhundert überwunden und durch lösungsorientierte, wissensbasierte menschliche Kultur der Konsenzfindung überholt werden.
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